Klettmappen – strukturiertes Lernmaterial für Förderschule & Inklusion
Das links-nach-rechts-Prinzip als stiller Lehrer.
Wie eine Klettmappe funktioniert – und warum es wirkt
Eine Klettmappe aufzuklappen ist schon der Beginn der Aufgabe. Links sind die Kärtchen auf Klett befestigt – greifbar, in der richtigen Anzahl, bereit zum Abnehmen. Rechts liegt die Arbeitsseite, auf der sie platziert werden sollen. Das war's. Kein Vorlesen, keine Erklärung, keine Lehrerin, die den ersten Schritt zeigt: Die Mappe selbst sagt, was zu tun ist.
Klettmappen gehören zu den bewährten Aufgabenformaten des TEACCH®-Ansatzes1 – eines Förderprogramms, das seit den 1960er Jahren von der University of North Carolina für Menschen mit Autismus und verwandten Kommunikationsbeeinträchtigungen entwickelt wird.
Lange habe ich meine Mappen als Pappmappen mit laminierten Arbeitsseiten angeboten – bewährt, aber anfällig. Das Sortiment wird derzeit überarbeitet und sukzessive durch reißfestes, feucht abwischbares Polypropylen ersetzt: robust genug für den täglichen Schuleinsatz, hygienisch genug für häufige Benutzung. Drei Formate decken unterschiedliche Bedarfe ab: mit Rasenfilz für maximale Flexibilität, mit einer Arbeitsseite für das klassische Format, mit zwei Arbeitsseiten für komplexere Aufgabenstellungen. Blanko-Mappen lassen sich mit eigenem Material bestücken.
1 TEACCH® ist ein eingetragenes Warenzeichen der UNC at Chapel Hill.
Meine Klettmappen sind eigenständig entwickeltes Fördermaterial, das
sich an den Prinzipien dieses Ansatzes orientiert, ohne eine offizielle
TEACCH®-Zertifizierung zu beanspruchen.