Sortiment
Filter
Produkte filtern
Wörter lesen
Das erste sicher gelesene Wort ist ein Meilenstein. Mein Material trainiert Wortverstehen auf zwei Wegen: Wort-Bild-Zuordnungen, die Wortbilder verankern, und Leseleisten, bei denen aus einer Gruppe von Wörtern das passende zur genannten Kategorie herausgelesen wird.
Wörter lesen I
Wörter lesen I: Das erste vollständige Wort erkennen, lesen und verorten Die Silben sitzen. Jetzt kommt das Wort. Dieser Übergang – von der Silbe zum vollständig gelesenen und verstandenen Begriff – ist ein Meilenstein im Schriftspracherwerb. Das Set „Wörter lesen I" begleitet genau diesen Schritt: Kinder lesen eine Wortkarte, finden das passende Bild auf der Vorlage und heften die Karte dorthin. Lesen und Bedeutung treffen aufeinander. Die 14 Wörter sind lauttreu und strukturell einfach – von Oma und Sofa bis Ampel und Insel. Wer die Wörter aus den Sets Wörter aus Silben I bis IV kennt, begegnet hier alten Bekannten in neuem Format: nicht mehr als Silbenkärtchen, sondern als komplettes Schriftbild. Das ist keine Zufälligkeit, sondern methodische Brücke. In der Logopädie lässt sich das Format gut für Leseverständnis auf Wortebene nutzen; für Eltern ist das Prinzip intuitiv verständlich. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Vorbereitung auf das vollständige Wortlesen empfehle ich "Wörter aus Silben I", das die Silbensynthese trainiert. Die nächste Stufe mit anspruchsvolleren Wörtern bietet "Wörter lesen II".
Wörter lesen II
14 Wortkarten mit anspruchsvolleren Strukturen - Eigennamen (Lisa, Simon) und den häufigen Knackpunkt EI sowie mehrsilbige Wörter (Elefant, Telefon, Melone) erweitern "Wörter lesen I" auf ein höheres Dekodierniveau. Format und Klett-Sortierstruktur bleiben identisch; wer Set I sicher beherrscht, steigt hier ohne Erklärung ein. Ein besonderer Motivationsmoment: Eigennamen zu lesen bedeutet, dass Lesen reale Menschen benennt – keine abstrakte Übung mehr, sondern echte Kommunikationshandlung.
Wörter lesen III
Dieser dritte Wortlese-Satz greift einen weiteren Diphthong auf. Haus, Maus, Faust und Daumen – vier der vierzehn Wörter enthalten au als Lautverbindung, die beim Dekodieren besondere Aufmerksamkeit verlangt.Format und Methodik sind identisch mit "Wörter lesen I": zwei laminierte Bildvorlagen (A4) mit Klettpunkten, 14 Wortkarten in Pappschachtel. Wörter: Haus, Auto, Hut, Maus, Faust, Hase, Hose / Delfin, Dose, Daumen, Tulpe, Note, Nadel, Faden.
Wörter lesen IV
Diese vierte Variante ist in zweifacher Hinsicht eine Steigerung: 21 Wörter statt 14, drei Bildvorlagen statt zwei – und ein einziger struktureller Fokus, der die gesamte Auswahl bestimmt: Doppelkonsonanten. Sonne, Puppe, Himmel, Sessel, Suppe, Tonne, Affe – alle enthalten verdoppelte Konsonanten, die den vorausgehenden Vokal verkürzen und eine eigene Dekodierstrategie erfordern. Das ist ein Lesephänomen, das Kinder mit Förderbedarf gezielt üben müssen: Die visuelle Form (nn, pp, mm) und ihre phonetische Konsequenz (kurzer Vokal davor) sind nicht selbstverständlich. Format wie in "Wörter lesen I", aber größer: 3 laminierte A4-Bildvorlagen mit Klettpunkten, 21 laminierte Wortkarten in Pappschachtel. Wörter: Sonne, Puppe, Himmel, Sessel, Suppe, Tonne, Affe / Koffer, Hammer, Welle, Kasse, Kanne, Messer, Bagger / Ball, Schiff, Brett, Nuss, Kamm, Schwamm, Unfall.
Wörter-Wahl I
Wörter-Wahl I: Zwischen ähnlichen Wörtern das richtige erkennen Drei Wörter, ein Bild – welches stimmt? Die Wörter-Wahl-Karten prüfen, ob das Lesen wirklich verstanden wurde oder ob nur einzelne Buchstaben erraten wurden. Wer „Suppe" liest und „Puppe" ankreuzt, hat die Buchstaben gesehen, aber die Bedeutung nicht verknüpft. Das ist kein Versagen – das ist eine wichtige Diagnose. Und dafür ist dieses Set ein präzises Instrument: 24 kleine Karten, jede mit Bild und Wortauswahl, sofort korrigierbar mit dem Folienstift. Das A7-Format ist kein Zufall: Diese Karten passen in die Hosentasche, auf den Therapietisch, in den Hausaufgabenordner. Das Set eignet sich für tägliche Kurzübungen genauso wie für strukturiertes Lesetraining. In der Logopädie lässt sich damit gezielt an der auditiven und visuellen Diskrimination auf Wortebene arbeiten. Eltern, die nach einer unkomplizierten Leseübung für zu Hause suchen, finden hier genau das. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Vorbereitung auf diese Auswahlaufgabe empfehle ich "Wörter lesen II", das die Wort-Bild-Zuordnung ohne Auswahlentscheidung übt. Den Übergang zur Satzebene bereitet "Sätze lesen und handeln I" vor.
Wörter-Wahl II
Ein zweiter Satz mit 24 laminierten Bild-Wort-Vorlagen (A7) und trocken abwischbarem Folienstift für eine frische Auswahl an Alltagswörtern. Format und Aufgabe sind identisch mit "Wörterwahl I" – zu jedem Bild stehen mehrere Wörter, das richtige wird angekreuzt. Für Kinder, die Set I bereits kennen, bietet dieses Set abwechslungsreiches Anschlusstraining. Beide Sets lassen sich gut parallel einsetzen, wenn mehrere Kinder gleichzeitig üben.
Leseleisten
Leseleisten: Lesen und gleichzeitig kategorisieren – mit einer Aufgabe, die täuscht In jeder Zeile stehen vier Wörter. Die Aufgabe klingt klar: Kreuze alle Werkzeuge an. Aber Achtung – manchmal sind zwei Werkzeuge in einer Zeile, manchmal keins. Das ist kein Fehler, das ist die Aufgabe: präzises Lesen und sofortige semantische Einordnung in einem. Kinder müssen jedes Wort lesen, seine Bedeutung erfassen und dann entscheiden – gehört es zur Kategorie oder nicht? Acht laminierte Vorlagen mit Leseleisten decken acht Kategorien ab (Werkzeuge, Kleidung, Fahrzeuge, Tiere, Möbel, Schmuck, Körperteile, Obst und Gemüse), zu denen die Wörter in den Zeilen gehören können oder nicht. Das Ankreuzen direkt auf den laminierten Vorlagen mit Folienstift macht das Material beliebig wiederholbar. Das Set ist anspruchsvoller als reine Wort-Bild-Zuordnung, weil es Lesen und semantisches Denken gleichzeitig fordert – eine gute Steigerung nach den Wörter-Wahl-Sets. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Vorbereitung auf die semantische Einordnung empfehle ich "Wörterwahl I", das Wörter einzelnen Bildern zuordnet. Für das Lesen von Wortgruppen in Sätzen: "Sätze lesen und handeln I".
Verben lesen I
Verben lesen I: Tätigkeitswörter lesen und Bildern zuordnen „Was tust du mit einem Pinsel?" – Malen. „Was machst du mit einem Bett?" – Schlafen. Das Lesen von Verben ist eine besondere kognitive Aufgabe: Verben beschreiben Handlungen, keine Dinge. Wer ein Substantiv wie „Hase" liest, hat sofort ein konkretes Bild. Wer ein Verb wie „springen" liest, muss eine Tätigkeit imaginieren – eine andere Art der Bedeutungsverarbeitung. Genau diese Leistung wird mit diesem Set gezielt geübt. Zwölf Verbkarten werden auf zwei laminierten A4-Sortiervorlagen dem richtigen Bild zugeordnet: Das Bild zeigt einen Gegenstand oder eine Situation, das Verb beschreibt, was man damit tut. Das Format ist vertraut aus der Substantiv-Lesearbeit, der Inhalt eröffnet eine neue grammatische Dimension. In der Logopädie ist die Arbeit mit Verben ein wichtiger Baustein; für Kinder im inklusiven Unterricht bietet das Set einen strukturierten Zugang zu Wortarten. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Erweiterung auf Adjektive: "Adjektive lesen I" und "Adjektive lesen II – Farben". Als Konjugationsarbeit mit Alltagsverben: "Verben-Lotto I".
Adjektive lesen I
Eigenschaftswörter beschreiben, wie Dinge sind – groß oder klein, rund oder eckig, warm oder kalt. Diese Variante nutzt dasselbe Format wie "Verben lesen I" und erweitert die Wortartenarbeit auf Adjektive: 2 laminierte A4-Sortiervorlagen und 12 Wortkarten, diesmal mit Eigenschaftswörtern. Das Bild zeigt einen Gegenstand, das Adjektiv beschreibt eine seiner Eigenschaften. Wer bereits mit Verben lesen gearbeitet hat, erlebt hier den Unterschied zwischen „Was macht es?" und „Wie ist es?" – ein wichtiger Schritt im grammatischen Bewusstsein für Kinder mit Förderbedarf.
Adjektive lesen II
Farben sind die zugänglichsten Adjektive – fast jedes Kind kennt rot, blau, grün. Diese Variante nutzt Farbadjektive als Einstieg in die Eigenschaftswortarbeit: 2 laminierte A4-Sortiervorlagen mit farbigen Bildtropfen und 12 Farbwortkarten in einer Pappschachtel. Das Bild zeigt farbige Tropfen, die Wortkarte benennt die Farbe. Format identisch mit "Verben lesen I" und "Adjektive lesen I" – für Kinder, die den Wortkartenzuordnung-Ablauf kennen, ist der Einstieg niedrigschwellig. Farbwörter als Adjektive sicher zu lesen und zuzuordnen ist auch in der Unterstützten Kommunikation ein wichtiger Grundbaustein.
Präpositionen lesen
Präpositionen – Raumlage dreidimensional erleben und lesen In, auf, neben, hinter – Präpositionen beschreiben räumliche Beziehungen. Und was räumlich ist, lässt sich am besten räumlich lernen. Die beklebte Pappschachtel ist die Kiste, die Holzfigur ist die Person, und das Kind stellt die Figur so auf, wie es das Bild auf der A6-Vorlage zeigt. Bevor es stellt, liest es: „hinter der Kiste". Beim Stellen der Figur begreift es körperlich, was das bedeutet. Dieser Weg – von der Schrift über die Vorstellung in die körperliche Handlung – macht Präpositionen erfahrbar statt nur beschreibbar. Zwei Aufgabenrichtungen sind auf denselben 16 Karten angelegt: die Figur nach der Vorlage aufstellen (Bild → Handlung → Sprachbegleitung) und Bilder mit Wortkarten zuordnen (Bild → Wort → Bedeutung). Die Holzfigur ist der Anker für das haptische Verstehen. In der Logopädie ist dieses Material für die Präpositionsarbeit ein bewährtes Format; in GB- und LB-Klassen verbindet es sprachliches Lesen mit konkretem Handeln. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Vorbereitung durch andere Wortarten: "Verben lesen I" und "Adjektive lesen I". Für die Erarbeitung Grundlage "Raumbegriffe" aus dem nichtnumerischen Bereich der Mathematik.
Artikel-Lotto
Artikel-Lotto: Den richtigen Artikel heraushören Der Baum – die Blume – das Kind. Der, die oder das? Diese Frage stellen Sprachlernende täglich, und sie hat keine logische Antwort – Artikel müssen Wort für Wort verankert werden. Das Artikel-Lotto macht diesen Lernprozess zum Sortierformat mit eingebautem Feedback: Das Kind spricht das Wort auf der Bildkarte aus, entscheidet sich für einen Artikel und befestigt die Karte auf der entsprechenden Position der Sortiervorlage. Das Guckloch in der Karte zeigt dann den Artikel – wer richtig liegt, stimmt überein. Das Guckloch-Prinzip ist dasselbe wie beim Anlautlotto: das Ergebnis bleibt sichtbar und kann nochmals kontrolliert wrden. 20 Bildkärtchen, drei Positionen auf der Sortiervorlage (der, die, das) – kompakt, sofort einsetzbar, beliebig wiederholbar. Das Set eignet sich für die Einzelförderung genauso wie für die selbstständige Stationsarbeit. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Spielvariante mit Würfeldynamik: "Der-die-das-Spiel". Als Vorbereitung durch andere Grammatik-Sets: "Verben lesen I" und "Präpositionen I ".
Der-die-das-Spiel
Der-die-das-Spiel: Artikel spielend lernen – mit Würfel, Spannung und echtem Spielziel Der Würfel zeigt „die" – welche Bildkarte passt dazu? Die Birne, die Brücke, die Schaukel – und welche brauche ich gerade für meine eigene Sortiervorlage? Das Spiel erzwingt in jeder Runde eine aktive Auseinandersetzung mit dem richtigen Artikel, ohne dass es sich wie Üben anfühlt. Wer seine Sortiervorlage als erster füllt (oder als erster eine Artikel-Reihe vollständig hat), gewinnt. Bis dahin passiert Grammatik – beiläufig, aber zuverlässig. 36 Bildkärtchen liegen auf zwei Trägervorlagen in der Mitte; drei Spielende können gleichzeitig spielen – jeder hat seine eigene Sortiervorlage für der, die und das. Ein Vorteil des Spielformats: Die Wartezeit wird genutzt. Wer zuschaut, denkt mit – welche Karte könnte der andere nehmen, welche brauche ich noch? Das ist Lernen als sozialer Prozess. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Als Einzelübungsformat "Artikel-Lotto". Als Grammatikgrundlage: "Verben-Lotto".
Verben-Lotto I
Verben-Lotto I: Tätigkeitswörter konjugieren – mit eingebautem Selbstkorrektur-Prinzip Ich esse – du isst – er isst – wir essen. Vier Formen, ein Verb, und die Unterschiede sind für Kinder mit Förderbedarf alles andere als trivial. Das Verben-Lotto macht das Konjugieren zur Lotto-Aufgabe: Auf der Sortiervorlage sind vier Personen (ich, du, er/sie, wir) abgebildet; die 20 Verbenkärtchen zeigen konjugierte Formen der fünf Verben dieser ersten Variante (wohnen, essen, trinken, baden, schlafen). Das Guckloch zeigt beim Befestigen die korrekte Form – sofortige Selbstkontrolle ohne Fremdkorrektur. Fünf sehr alltägliche Verben bilden den Kern: Tätigkeiten des täglichen Lebens, die für Kinder mit Förderbedarf besonders relevante Sprachhandlungen sind. In der Logopädie eignet sich das Set gut für die systematische Verbkonjugation; in GB-Klassen liefert die Alltagsnähe den direkten Praxisbezug. Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen Weitere Verbgruppen: "Verben-Lotto II" (malen, lesen, liegen, kleben, putzen) und "Verben-Lotto III" (lachen, singen, tanzen, laufen, sitzen). Als Vorstufe für Verben auf Wortebene: "Verben lesen I".
Verben-Lotto II
Diese zweite Variante des Verben-Lottos arbeitet mit fünf neuen Verben: malen, lesen, liegen, kleben und putzen. Format, Sortiervorlage und Guckloch-Prinzip sind identisch mit "Verben-Lotto I" – 20 Verbenkärtchen mit konjugierten Formen (ich, du, er/sie, wir), Kontrolle durch das Fenster in der Karte. Die Auswahl dieser Verben ergänzt den Alltagswortschatz gezielt: Tätigkeiten rund um Schule und Haushalt, die Kinder täglich erleben und benennen. Beide Verben-Lotto-Sets können kombiniert werden, um das Konjugations-Repertoire auf zehn Verben zu erweitern.
Verben-Lotto III
Die dritte Variante rückt Bewegungs- und Ausdrucksverben in den Fokus: lachen, singen, tanzen, laufen, sitzen – Verben, die körperlich erlebbar und emotional besetzt sind. Das Guckloch-Lotto-Format ist identisch mit "Verben-Lotto I": 20 konjugierte Verbenkärtchen, eine Sortiervorlage mit vier Personen, Selbstkontrolle durch das Fenster. Besonders für Kinder, die über Bewegung und Ausdruck motiviert werden, bieten diese Verben einen Zugang zur Konjugationsarbeit, der lebendiger ist als das Konjugieren alltäglicher Routine-Tätigkeiten.