Bilderfolge "Geschenk auspacken"
Bilderfolge Geschenk auspacken: Vorfreude als Lernmotor
Ein Päckchen liegt auf dem Tisch. Schleife lösen, Papier aufreißen, Deckel abheben – und dann kommt eine Uhr zum Vorschein. Dieser Ablauf hat eine Qualität, die ihn von den Alltagsroutinen der Reihe unterscheidet: Er ist mit Vorfreude aufgeladen. Kinder bringen eigene Erinnerungen mit, an Geburtstage, an Weihnachten, an das Gefühl, wenn ein Paket für einen selbst da ist. Sequenzieren wird dadurch sofort sinnhaft.
Sechs Bildkärtchen führen von der ersten Berührung bis zum Staunen über den Inhalt. Dass am Ende ein konkreter Gegenstand steht, öffnet das Gespräch: Wofür ist die Uhr, was macht man damit, wie liest man sie? Aus der Sequenzieraufgabe wird ein Einstieg in Themen wie Zeit und besondere Anlässe. In der Logopädie eignet sich das Material fürs Erzählen eigener Erlebnisse und für den Gebrauch zeitlicher Signalwörter.
Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen
Als thematische Erweiterung zu anderen Ereignissen eignet sich "Bilderfolge Baustelle" (großer Entstehungsprozess) und "Bilderfolge Baum" (natürlicher Wachstumsprozess). Für Alltagsroutinen empfehle ich die Sets "Bilderfolge Hände waschen" und "Bilderfolge Tisch decken".
Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet
Produktsicherheit: Herstellerin aller Produkte ist „Barbara Hasenbein – Fördermaterial mit System“, Schwester-Constantine-Straße 7, 33100 Paderborn, info@foerdermaterial-hasenbein.de. Ausnahmen sind gesondert gekennzeichnet.
– Zeitliches Sequenzieren in emotionalem Kontext: Der Ablauf des Auspackens wird in eine korrekte Reihenfolge gebracht.
– Emotionales Sprachverständnis: Gefühle wie Vorfreude und Überraschung werden mit Sprachbegriffen verknüpft.
– Narrativer Sprachaufbau: Die fertige Bilderfolge wird als Minigeschichte erzählt. – Selbstkontrolle: Nummernkärtchen ermöglichen das eigenständige Prüfen der eigenen Lösung.
Einstieg mit dem ersten und letzten Bild (Geschenk liegt da – Uhr wird gezeigt) als Anker. Dann die mittleren Schritte einfügen.
Als sprachliche Erweiterung: Die Geschichte erzählen und dabei Signalwörter wie „zuerst", „dann" und „am Ende" einsetzen.