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Produktinformationen "Tiere einordnen"

Tiere einordnen: Vom Holztier zur Strichzeichnung 

Ein Kind nimmt das Holzpferd in die Hand, dreht es hin und her und sucht dann im Sortierkasten nach dem passenden Fach. Dort wartet kein zweites Pferd, sondern eine schlichte Zeichnung, die das Tier auf seine Umrisse reduziert – und genau an dieser Stelle wird es anspruchsvoll. Das Kind muss begreifen, dass diese stark vereinfachte Darstellung und das Tier in seiner Hand dasselbe meinen. Wer diesen Schritt geht, legt die Grundlage dafür, später auch Piktogramme, Symbole und irgendwann Schriftzeichen zu entschlüsseln. 

 In meinem Unterricht habe ich immer wieder erlebt, dass dieser Sprung leichter gelingt, wenn die Hand mitdenken darf. Das Holztier lässt sich greifen, wenden und direkt neben das Bild legen; dieser taktile Umweg verankert den kognitiven Prozess – gerade bei Kindern mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung oder Lernen. Du kannst das Set in der Freiarbeit anbieten, in eine Stationsarbeit einbauen oder in der Ergo- und Sprachtherapie nutzen. Und wenn im Sachunterricht gerade Haus- und Wildtiere Thema sind, ergibt sich die Verbindung von ganz allein. 

Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen 

Wer noch am Anfang des Bilderlesens steht, startet mit dem direkten Objekt-Bild-Vergleich bei "Regal einräumen". Wer die Abstraktion auf Kartenebene weiterüben möchte, findet in "Einzelbilder I – Spiel und Schule" den passenden nächsten Schritt.

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