Würfelstäbe legen
Würfelstäbe legen: Zwei Merkmale gleichzeitig im Blick behalten
Ein Würfelstab ist eine Reihe aneinandergesetzter Würfel – mal kurz, mal lang. Diese Längenvarianz hebt das Set von den übrigen Legematerialien ab: Wer einen Stab auf der Vorlage sucht, muss Farbe und Länge zugleich im Blick behalten und beides mit den Teilen auf dem Tisch abgleichen. Diskriminieren auf zwei Ebenen ist anspruchsvoll und setzt Erfahrung mit einfacheren Legesets voraus.
Zehn Farben mit je zwei Exemplaren machen die Auswahl deutlich größer als bei den Würfel- oder Stäbchensätzen; entsprechend mehr Ordnung braucht der Tisch und mehr Ruhe das Kind. In der Ergotherapie lässt sich das Set gezielt für Diskriminationsleistungen einsetzen, im offenen Unterricht ist es die Station für diejenigen, die schon weiter sind.
Schritt für Schritt zum Lernerfolg – Meine Empfehlungen
Als Vorstufe ohne Längenkomponente eignet sich "Stäbchen legen". Wer die visuelle Analyse auf eine andere Materialart übertragen möchte, findet in "Muster legen" eine formbasierte Ergänzung.
Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet
Produktsicherheit: Herstellerin aller Produkte ist „Barbara Hasenbein – Fördermaterial mit System“, Schwester-Constantine-Straße 7, 33100 Paderborn, info@foerdermaterial-hasenbein.de. Ausnahmen sind gesondert gekennzeichnet.
– Simultanes Diskriminieren: Farbe und Länge werden gleichzeitig als Merkmale eines Teils erkannt und verglichen.
– Visuelle Analyse: Die Vorlage wird im Hinblick auf zwei Merkmalsdimensionen gelesen.
– Seriation: Unterschiedlich lange Stäbe werden wahrgenommen und ihrer relativen Länge nach unterschieden.
– Feinmotorik: Präzises Platzieren unterschiedlich langer Teile nebeneinander schult die Handmotorik.
Einstieg mit einem vorsortierten Teilset – nur die Stäbe für eine Vorlage bereitstellen.
Als Steigerung alle 20 Teile anbieten und mit dem Aufsteller arbeiten.
Für die höchste Schwierigkeitsstufe: Vorlage anschauen, umdrehen und Stäbe aus dem Gedächtnis legen.